Der Auftrag wartet auf die Erfassung.
Bestellungen kommen per E-Mail oder PDF. Mitarbeiter übertragen Positionen ins ERP und klären fehlende Angaben einzeln.
KI für die Industrie
Wir automatisieren die Abläufe von der Absatzprognose über Materialdisposition bis hin zur Auftragsabwicklung und verankern sie in Ihrer Organisation.
Sie liefern schneller, pünktlicher, günstiger.
Ihre Mitarbeiter bearbeiten nur noch Ausnahmen.
Datenschutz, KI-Anforderungen und Betriebsmodell werden für Ihren Einsatzfall geprüft und vereinbart.
Bedarfe erkennen. Prognosen aktualisieren. Abweichungen sichtbar machen.
Bestellungen abtippen. Listen abgleichen. Termine nachtelefonieren. Jede Übergabe bindet Zeit, die in Planung und Steuerung fehlt.
Wo Automatisierung ansetztBestellungen kommen per E-Mail oder PDF. Mitarbeiter übertragen Positionen ins ERP und klären fehlende Angaben einzeln.
Neue Bedarfe, fehlendes Material und verschobene Termine lösen dieselben Abstimmungen immer wieder aus.
Engpässe werden spät sichtbar. Gleichzeitig liegt Material im Lager, das aktuell nicht gebraucht wird.
Wir verbinden KI, Planungsverfahren und regelbasierte Automatisierung. Welche Schritte autonom laufen können, wird an Ihren Daten und Ihren Ausnahmen geprüft.
Absatzdaten, Auftragsbestand und verfügbare Kapazität zusammenführen. Prognosen aktualisieren, Abweichungen markieren und Szenarien für den S&OP-Prozess vorbereiten.
Vertrieb, Operations und Einkauf bewerten Sondereffekte und Zielkonflikte. Neue Produkte, Aktionen und Kapazitätsentscheidungen bleiben bewusst gesteuert.
Machine Learning erkennt Bedarfsmuster und erstellt Prognosen. Szenariomodelle vergleichen Nachfrage und Kapazität; KI-Agenten bereiten Daten und Entscheidungsgrundlagen für den S&OP-Prozess auf.
Messbar an Prognosegüte · Planungsaufwand · Reaktionszeit auf Bedarfsänderungen
Bedarfe, Bestände, Wiederbeschaffungszeiten und offene Bestellungen abgleichen. Bestellvorschläge erzeugen und freigegebene Standardfälle innerhalb vereinbarter Grenzen auslösen.
Lieferantenwechsel, große Bestellwerte und kritische Fehlteile gehen mit einer priorisierten Handlungsempfehlung an die Verantwortlichen.
Prognosemodelle schätzen Bedarf und Lieferzeiten. Optimierungsmodelle unterstützen Bestands- und Bestellentscheidungen; KI-Agenten bereiten Bestellungen vor und lösen freigegebene Standardfälle aus.
Messbar an Dispositionsaufwand · Fehlteilquote · Bestandsreichweite
Bestellungen auslesen, Kunden und Artikel zuordnen, Mengen und Konditionen prüfen und im ERP erfassen. Liefertermine auf Basis von Material und Kapazität ermitteln und nach Freigaberegeln bestätigen.
Unklare Positionen, Preisabweichungen oder nicht erfüllbare Wunschtermine werden mit dem nötigen Kontext zur Bearbeitung vorgelegt.
Dokumentenerkennung und Sprachmodelle lesen Bestellungen aus E-Mails und PDFs. KI-Agenten gleichen die Angaben mit Stammdaten und Geschäftsregeln ab und übergeben geprüfte Aufträge an das ERP.
Messbar an Bearbeitungszeit je Auftrag · Korrekturquote · Zeit bis zur Bestätigung
Aufträge unter Berücksichtigung von Material, Kapazität und Rüstfolgen einplanen. Rückmeldungen aus der Produktion auswerten und bei Abweichungen passende Planungsoptionen vorbereiten.
Prioritätskonflikte, Überstunden und Eingriffe mit größeren Auswirkungen werden freigegeben. Die Lösung unterstützt die operative Steuerung; eine Maschinensteuerung gehört nur bei gesonderter Vereinbarung dazu.
Optimierungsverfahren berücksichtigen Kapazitäten, Material und Rüstfolgen. Machine Learning unterstützt die Bewertung von Durchlaufzeiten und Abweichungen; KI-Agenten koordinieren Rückmeldungen und Planänderungen.
Messbar an Planungsaufwand · Termintreue · Anzahl kurzfristiger Umplanungen
Fertigmeldungen, Liefertermine und Versandkapazität abgleichen. Lieferungen bündeln, Versandaufträge vorbereiten und relevante Terminänderungen weitergeben.
Teillieferungen, Sonderfahrten und kritische Kundenprioritäten werden anhand klarer Regeln entschieden und nachvollziehbar dokumentiert.
Optimierungsmodelle unterstützen die Bündelung und Terminierung von Lieferungen. KI-Agenten verknüpfen Fertigmeldungen, Versandaufträge und Statusmeldungen; Dokumentenautomatisierung bereitet Versandunterlagen vor.
Messbar an Versandaufwand · Liefertermintreue · Sonderfrachtkosten
Mögliche Zielprozesse. Datenqualität, Schnittstellen und Freigaben bestimmen den erreichbaren Automatisierungsgrad.
Wir messen die Wirkung am Prozess. Gemeinsam legen wir Ausgangswerte und Zielgrößen fest und prüfen, was nach Einführung tatsächlich besser wird.
| Ihr Ziel | Was sich verändern soll | Woran wir es messen |
|---|---|---|
| Weniger manuelle Arbeit | Standardfälle laufen ohne wiederholtes Erfassen, Suchen und Abgleichen. | Bearbeitungszeit je Vorgang Anteil automatisch abgeschlossener Fälle |
| Schnellere Antworten | Aufträge und Änderungen werden früher belastbar bestätigt. | Zeit bis zur Auftragsbestätigung Reaktionszeit bei Abweichungen |
| Verlässlichere Lieferung | Material, Kapazität und Termine werden gemeinsam betrachtet. | Liefertermintreue Fehlteile und Sonderfrachten |
| Weniger gebundenes Kapital | Bestände orientieren sich genauer am tatsächlichen Bedarf. | Bestandsreichweite Überbestände bei gesicherter Versorgung |
Deshalb berücksichtigen wir auch Ausnahmebearbeitung, Einführung, Betrieb und interne Mitarbeit. Kostensenkung, zusätzliche Kapazität und freigesetzte Liquidität weisen wir getrennt aus.
Ergebnisse aus unserer Arbeit in Operations, Planung und Bestandsoptimierung. Diese Erfahrung bringen wir in Ihre KI-Transformation ein.
Bedarf, Material und Kapazität
besser aufeinander abgestimmt.
Weniger gebundenes Kapital.
Mehr finanzieller Spielraum.
In Supply Chain & Produktion

Wir verbinden 16 Jahre Umsetzungserfahrung aus der Industrie mit künstlicher Intelligenz.
LEANOVATIVE bringt langjährige Erfahrung aus der ergebniswirksamen Optimierung von Operations und Supply Chain in den wirtschaftlichen Einsatz von KI.
Wir gestalten den Zielprozess, bewerten den wirtschaftlichen Nutzen, implementieren die technischen Lösungen und steuern die Umsetzung. Ihre Fachbereiche, Ihre IT und die ggf. erforderlichen technischen Partner arbeiten auf ein gemeinsames Ergebnis hin.
Wir grenzen den Einstieg so ab, dass Aufwand, Verantwortung und Ergebnis prüfbar bleiben. Jeder Schritt schafft die Grundlage für die nächste Entscheidung.
Fallzahlen, Bearbeitungszeiten, Ausnahmen und Systeme aufnehmen. Nutzen und Integrationsaufwand bewerten.
Ergebnis: eine belastbare Entscheidungsgrundlage.Einen abgegrenzten Ablauf mit repräsentativen Vorgängen testen. Qualität, Aufwand und Grenzen der Automatisierung messen.
Ergebnis: ein geprüfter Prozess mit Abnahmekriterien.Schnittstellen, Freigaben und Überwachung einrichten. Verantwortliche schulen und den Umgang mit Störungen regeln.
Ergebnis: ein betreuter Ablauf im Tagesgeschäft.Ergebnisse mit dem Ausgangszustand vergleichen. Den nächsten Prozess nach Nutzen und Machbarkeit auswählen.
Ergebnis: ein begründeter nächster Ausbauschritt.Sie erhalten einen priorisierten Anwendungsfall, einen Zielprozess, einen Business Case mit offengelegten Annahmen und einen klaren Pilotumfang. Aufwand und Zeitrahmen vereinbaren wir anhand Ihrer Ausgangslage.
Ihre IT und die fachlich Verantwortlichen werden früh eingebunden. Datenzugriff, Betriebsmodell und Freigaben gehören von Anfang an zum Zielprozess.
Manuelle Planungslisten, Dispositionstabellen und wiederkehrende Auswertungen ersetzen wir durch passende KI-Anwendungen. Daten fließen automatisch ein, Geschäftsregeln sind hinterlegt und Ihr Team arbeitet mit einer gemeinsamen, aktuellen Datenbasis.
Fehlt ein Prognosemodul, ein Dispositionscockpit oder eine automatische Auftragserfassung, entwickeln und integrieren wir die passende KI-Lösung. Mit einer bedienbaren Oberfläche, klaren Zuständigkeiten und Anbindung an Ihre vorhandenen Systeme.
Wir prüfen Schnittstellen, Datenqualität und Berechtigungen. Der Integrationsaufwand fließt in die Entscheidung ein.
Verarbeitungsorte, Anbieterzugriffe und Unterauftragnehmer werden vor der Umsetzung geklärt.
Mit Ihren zuständigen Stellen bewerten wir Datenbedarf, Zugriffsrechte und die Anforderungen des EU AI Act je Einsatzfall.
Freigabegrenzen, Qualitätskontrollen und ein geregelter Rückfall in die manuelle Bearbeitung gehören zum Zielprozess.
Ein EU-Standort allein belegt keine DSGVO-Konformität. Maßgeblich sind der konkrete Datenfluss und die technische sowie vertragliche Ausgestaltung. Datenschutz durch Gestaltung · EU AI Act
Eine tragfähige Lösung beginnt mit klaren Erwartungen.
Ihren Fall besprechenBesonders dort, wo viele ähnliche Vorgänge, wiederkehrende Planungsentscheidungen und manuelle Übergaben zusammenkommen. Entscheidend sind Fallzahlen, Datenzugang und ein ausreichend standardisierbarer Ablauf. Wir prüfen das an einem konkreten Prozess.
Nein. Wir arbeiten mit dem, was bei Ihnen vorhanden ist. Ihr bestehendes ERP bleibt die Grundlage; wir verbinden Ihre Systeme, automatisieren die Abläufe dazwischen und ergänzen fehlende Funktionen durch passende KI-Tools. Die Anbindung richten wir nach den verfügbaren Schnittstellen und Zugriffsrechten aus. Wenn Sie später neue Software einführen möchten, kann freigesetztes Kapital dafür genutzt werden. Das ist Ihre Entscheidung und keine Voraussetzung für die Zusammenarbeit.
Ja. Wir übertragen geeignete Planungs-, Dispositions- und Auswertungsabläufe aus Excel in passende KI-Anwendungen. Vorhandene Daten und fachliche Regeln werden übernommen, geprüft und mit Ihren Systemen verbunden. Im Pilot prüfen wir die Ergebnisse gemeinsam mit Ihrem Team, bevor der neue Ablauf die bisherige Lösung ablöst.
Dann ergänzen wir die benötigte Funktion durch ein passendes KI-Tool, zum Beispiel für Absatzprognosen, Materialdisposition oder Auftragserfassung. Die Lösung erhält eine bedienbare Oberfläche und wird in Ihre bestehenden Abläufe eingebunden. Wir prüfen zuerst, welche vorhandenen Funktionen sich bereits nutzen lassen.
Wir wählen die Technologie passend zur Aufgabe: Machine Learning und Zeitreihenmodelle für Prognosen, Dokumentenerkennung und Sprachmodelle für Bestellungen sowie KI-Agenten für regelgebundene Abläufe. Für Kapazitäten, Reihenfolgen und Bestände kombinieren wir diese mit mathematischen Optimierungsverfahren.
Wir stimmen das Betriebsmodell mit Ihrer IT ab: EU-Hosting oder, wenn technisch geeignet, Ihre eigene Infrastruktur. Datenflüsse, Zugriffsrechte, Anbieter und vertragliche Anforderungen werden vor der Umsetzung geklärt. Die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach Ihrem Einsatzfall und Ihren Anforderungen.
Das untersuchen wir anhand repräsentativer Vorgänge. Für Prognosen sind belastbare Zeitreihen wichtig; für Auftragserfassung unter anderem klare Artikel- und Kundenstammdaten. Notwendige Bereinigung und fehlende Grundlagen werden vor dem Pilot sichtbar gemacht.
Automatisiert werden nur freigegebene Schritte innerhalb definierter Grenzen. Unklare oder kritische Fälle werden weitergeleitet. Tests, Plausibilitätsprüfungen, Protokolle und Überwachung helfen, Fehler zu erkennen und die Bearbeitung kontrolliert fortzusetzen.
LEANOVATIVE verantwortet Prozessgestaltung, wirtschaftliche Bewertung und Umsetzungssteuerung. Die technische Implementierung gestalten wir mit eigenen AI-Engineers und technischen Partnern. Wer Schnittstellen und KI-Komponenten entwickelt, betreibt und wartet, wird mit Ihrer IT vor Projektbeginn vereinbart – hier finden wir eine sichere und nachhaltige Lösung.
Das hängt vom Prozessumfang, den vorhandenen Schnittstellen und dem Betriebsmodell ab. Nach der ersten Einordnung grenzen wir die Analyse ab. Für einen Pilot werden Leistungen, interner Aufwand, laufende Kosten und Zeitrahmen vor Beginn festgelegt.
Wiederkehrende Tätigkeiten sollen entfallen. Fachliche Verantwortung, Freigaben und Ausnahmebearbeitung werden neu zugeordnet. Führung und betroffene Teams klären frühzeitig Qualifizierung und die Nutzung frei werdender Kapazität; erforderliche Mitbestimmung wird einbezogen.
Bringen Sie einen konkreten Engpass mit. Wir besprechen, wo Automatisierung ansetzen kann und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.
KI-Potenzial besprechen Mit Kenneth Hytrek · Terminwahl über CalendlyLieber zuerst per E-Mail?
[email protected]KI in der industriellen Praxis
Wie KI konkret hilft
Den gesamten Auftragsprozess entdeckenRealisierter Projektfall
11,9 Mio. € waren im Material gebunden. Die Reichweite betrug 51 Tage, trotzdem wiesen 4,8 % der Bedarfspositionen Fehlteile auf. Wiederbeschaffungszeiten von teilweise neun Wochen erschwerten einen kurzfristigen Bestandsabbau.
Wir wollten Kapital aus dem Materialbestand freisetzen und gleichzeitig die Versorgung verbessern. Dafür hat KI je Material den Verbrauch prognostiziert und Sicherheitsbestand sowie Bestellmenge neu berechnet. Die Disposition sah jeden Morgen, wo sie eingreifen muss.
Nach zwölf Wochen hatten wir den Bestand auf 8,2 Mio. € reduziert und 3,7 Mio. € Liquidität freigesetzt. Die Reichweite sank auf 35 Tage, die Fehlteilquote auf 1,9 %. Die langen Wiederbeschaffungszeiten prägten den Zeitraum bis zum Ergebnis.

Kabelhersteller · Wiederbeschaffungszeiten bis zu 9 Wochen
Ergebnis nach 12 Wochen
durch 31 % weniger Materialbestand
11,9 Mio.→8,2Mio. €
3,7 Mio. € weniger Kapital gebunden51 Tage→35Tage
Bei gleicher Verbrauchsbasis4,8 %→1,9%
2,9 Prozentpunkte weniger FehlteileSo sind wir vorgegangen. Nach 12 Wochen war die Wirkung im Betrieb messbar.
Bestände, Verbräuche und Wiederbeschaffungszeiten aus SAP geladen. Überbestände und Fehlteile je Material sichtbar gemacht (51 Tage Reichweite, 4,8 % Fehlteilquote).
Das Modell prognostizierte den Verbrauch je Material und leitete daraus Sicherheitsbestand und Bestellmenge ab. Bei bis zu neun Wochen Wiederbeschaffung war das der eigentliche Hebel.
Ein Cockpit zeigte jeden Morgen, wo Überbestand entsteht und wo ein Fehlteil droht. Die Disponenten gaben Bestelländerungen frei, SAP blieb führend.
Der Bestand lag bei 8,2 Mio. €, die Reichweite bei 35 Tagen und die Fehlteilquote bei 1,9 %.
Ändert sich ein Bedarf nach dem Vorschlag, prüft das System die bereits gedeckten Mengen erneut. Erst danach geht die Bestelländerung an SAP.
SAP MM / MRP → lesender RFC (Java / SAP JCo) → PostgreSQL → Python (Verbrauchsprognose, Parameterberechnung, Fehlteilrisiko) → Dash-Cockpit → Bestellanforderung bzw. Parameteränderung in SAP. SAP bleibt führend; jede Änderung wurde von der Disposition freigegeben.
11,9 Mio. € Ausgangsbestand minus 8,2 Mio. € Endbestand ergeben 3,7 Mio. € weniger Kapitalbindung. Das entspricht 31,1 %, gerundet 31 %. Projektzeitraum: zwölf Wochen. Die Kapitalfreisetzung ist ein einmaliger Effekt, keine jährliche Kosteneinsparung.
3,7 Mio. € weniger Kapital gebunden
Bestandsreduzierung = (11,9 − 8,2) / 11,9 = 31,1 %. Die Reichweite sank von 51 auf 35 Tage. Bei rund 233.333 € Tagesverbrauch entsprechen 11,9 Mio. € 51 Tagen und 8,2 Mio. € rund 35 Tagen. Die Fehlteilquote sank um 2,9 Prozentpunkte.
Werte und Zeitraum sind erreichte Projektergebnisse. Der Effekt entstand aus dem Zusammenspiel von KI-Parametern und Disposition; eine isolierte Aufteilung in KI- und sonstige Maßnahmenwirkung liegt nicht vor. Die Grafik zeigt die Gesamtbestände; das Branchenbild ist KI-generiert.
1.000 Bestellungen kamen jeden Monat per E-Mail, als PDF, Excel oder Freitext. Der Innendienst tippte Positionen in SAP ab, suchte Artikelnummern und klärte Preise nach. Jeder Auftrag band rund acht Minuten, 2,4 % der Positionen waren falsch erfasst.
Die Routine sollte die KI übernehmen, die Entscheidung der Innendienst. Ziel waren unter drei Minuten je Auftrag und eine Bestätigung am selben Tag.
Nach zehn Wochen lag die Bearbeitung bei 2,9 Minuten je Auftrag. 62 % der Bestellungen liefen als Standardfall mit kurzer Sichtprüfung durch. Bestätigungen gingen nach vier statt 24 Stunden raus, die Erfassungsfehler sanken auf 0,5 %.

Ein Postfach · 1.000 Bestellungen im Monat · SAP SD
Ergebnis nach 10 Wochen
von 8 auf 2,9 Minuten bei 1.000 Bestellungen im Monat
8 Min.→2,9Min.
Standardfälle und Ausnahmen gewichtet24 h→4h
Gemessen in Service-Stunden2,4 %→0,5%
Weniger Falschlieferungen und GutschriftenSo sind wir vorgegangen. Nach 10 Wochen war die Wirkung im Betrieb messbar.
Rund 300 echte Bestellungen von 40 Kunden gesammelt. Artikelzuordnung, Pflichtfelder, Dubletten und Freigabegrenzen mit dem Innendienst festgelegt.
Postfach über Microsoft Graph und n8n angebunden. Document AI liest Text und Layout, Gemini ordnet die Positionen zu (auch bei Kunden mit eigenen Artikelnummern).
Prüfansicht in Dash entwickelt. Aufträge werden per BAPI angelegt und zurückgelesen, Preisabweichungen landen beim Innendienst.
Zwei Wochen lang jeden Auftrag prüfen lassen und Fehler gemessen. Danach liefen 62 % der Aufträge als Standardfall mit kurzer Sichtprüfung durch.
Artikel unbekannt oder Preis abweichend? Der Vorgang wartet in der Dash-Prüfansicht. Erst nach Korrektur und Freigabe geht er zurück in den Workflow.
Outlook → Microsoft Graph → n8n → Document AI (OCR) → Gemini (Positionszuordnung) → Stammdatenprüfung in Python → Dash-Freigabe → SAP JCo / BAPI_SALESORDER_CREATEFROMDAT2 → SAP SD. Gemini läuft in der EU-Region europe-west4, Dokumente werden nicht zum Training genutzt.
85 Stunden weniger Erfassung pro Monat (0,53 FTE). Im Jahr 1.020 Stunden abzgl. 120 Stunden Pflege, bewertet mit 55 €/h. Die Zeit ging in Kundenanfragen und Angebote, nicht in Personalabbau.
Aktive Bearbeitungszeit getrennt von Liegezeit gemessen (Zeitstempel im Workflow). Bestätigungszeit vom Eingang bis zur versendeten Bestätigung, bei gleichen Servicezeiten vor und nach dem Projekt. Erfassungsfehler = nachträglich korrigierte Positionen / alle Positionen.
620 Standardfälle × 1 Minute + 380 Ausnahmen × 6 Minuten = 2.900 Minuten. Vorher 1.000 × 8 = 8.000 Minuten. Differenz 85 Stunden / 160 = 0,53 FTE. 55 €/h und 10 Stunden Pflege pro Monat sind Rechenannahmen.
500 Serienartikel wurden in Excel geplant. Vertrieb, Disposition und Fertigung arbeiteten mit unterschiedlichen Zahlen, die Prognose lag im Schnitt 32 % daneben. Die Folge waren 5,2 Mio. € Fertigwarenbestand und trotzdem Sonderfahrten zum Kunden.
Eine Prognose, der alle trauen. Die KI sollte Lieferabrufe und Historie auswerten, die Planung nur noch das ergänzen, was kein Modell wissen kann (Anläufe, Ausläufe, Kundengespräche).
Nach 14 Wochen lag der Prognosefehler bei 22 %. Weil die Prognose genauer war, konnten die Sicherheitsbestände sinken, der Fertigwarenbestand fiel auf 4,3 Mio. €. Die monatliche Planung dauerte 14 statt 40 Stunden.

Ein Werk · 500 Serienartikel · 24 Monate Historie
Ergebnis nach 14 Wochen
durch 17 % weniger Fertigwarenbestand
32 %→22%
31 % weniger Prognosefehler5,2 Mio.→4,3Mio. €
0,9 Mio. € weniger Kapital gebunden40 h→14h
26 Stunden für Abstimmung statt ExcelSo sind wir vorgegangen. Nach 14 Wochen war die Wirkung im Betrieb messbar.
Absatzhistorie, Lieferabrufe und Stornos über einen lesenden RFC-Zugang (SAP JCo) geladen. Artikel, Einheiten und Absatzdefinition mit Vertrieb und Disposition abgestimmt.
Statistische Verfahren und Machine Learning gegen die bisherige Excel-Planung getestet. Je Artikelgruppe gewann das Verfahren mit dem geringsten Fehler im Rücktest.
Dash-Cockpit mit Prognose, Korrekturgrund und Freigabe gebaut. Der Vertrieb ergänzt sein Wissen über Anläufe und Ausläufe, den Rest rechnet das Modell.
Freigegebene Bedarfe laufen in SAP PP. Die Sicherheitsbestände wurden auf Basis des gemessenen Prognosefehlers neu gesetzt, der Fertigwarenbestand sank auf 4,3 Mio. €.
Ein Artikel hat zu wenig Historie oder einen Strukturbruch? Die Prognose wird markiert und fachlich geprüft. Offene Aufträge werden gemäß SAP-Planungsstrategie verrechnet.
SAP ECC → lesender RFC (Java / SAP JCo) → PostgreSQL → Python-Rechenjob (StatsForecast, LightGBM) → Dash-Freigabe → SAP PP (Planprimärbedarf per BAPI). Die Anwendung schreibt keine SAP-Tabellen direkt.
5,2 Mio. € Fertigwarenbestand vor dem Projekt, 4,3 Mio. € nach 14 Wochen. Die Sicherheitsbestände konnten sinken, weil die Prognose genauer wurde. Das ist ein einmaliger Liquiditätseffekt. Dazu kommen 26 Planungsstunden pro Monat (rund 17.200 € Kapazitätswert im Jahr bei 55 €/h).
WAPE = Σ|Prognose − Ist| / ΣIst, Horizont vier Wochen. Bias = Σ(Prognose − Ist) / ΣIst; er sank von +11 % auf +3 % (die alte Planung lag also systematisch zu hoch). Fertigwarenbestand als Monatsendwert zu Herstellkosten. Planungszeit inkl. Korrekturen und Abstimmungsrunden.
Der Bestandseffekt stammt aus neu berechneten Sicherheitsbeständen bei gleichem Lieferservice. Volumen und Produktmix waren im Vergleichszeitraum vergleichbar. Die Grafik zeigt zwölf Wochen eines repräsentativen Artikels. 55 €/h ist eine Rechenannahme für die Planungskapazität.
Sechs Spritzgussmaschinen teilten sich Werkzeuge und Einrichter. Eilaufträge warfen die Reihenfolge täglich um, die Wechsel kosteten 120 Rüststunden im Monat. Nur 84 % der Aufträge wurden zum Solltermin fertig, viermal im Monat lief eine Samstagsschicht.
Weniger rüsten und Termine halten, ohne eine neue Maschine zu kaufen. Die KI sollte aus den MES-Daten lernen, welche Wechsel wirklich lange dauern, und daraus bessere Reihenfolgen rechnen.
Nach zwölf Wochen lag die Rüstzeit bei 92 Stunden im Monat. 93 % der Aufträge wurden pünktlich fertig, zwei Samstagsschichten pro Monat entfielen. Die Planung braucht 10 statt 30 Stunden im Monat.

Eine Spritzgusszelle · 6 Maschinen · 2 Wochen Horizont
Ergebnis nach 12 Wochen
durch 23 % weniger Rüstzeit
84 %→93%
Bezogen auf den eingefrorenen Solltermin120 h→92h
28 Maschinenstunden mehr verfügbar30 h→10h
20 Stunden weniger UmplanenSo sind wir vorgegangen. Nach 12 Wochen war die Wirkung im Betrieb messbar.
18 Monate Rückmeldungen ausgewertet. Das Modell schätzt die echte Rüstzeit je Werkzeugwechsel (die SAP-Vorgabewerte lagen im Schnitt 30 % daneben).
OR-Tools (CP-SAT) mit Maschinen, Werkzeugen, Schichten und Materialterminen als harten Bedingungen aufgesetzt.
Planer vergleichen Varianten im Dash-Cockpit. Eilaufträge und Maschinenausfälle werden in Minuten neu eingeplant statt in einer Stunde.
Vier Wochen Parallelbetrieb gegen den Planer. Danach übernahm das Cockpit die Reihenfolgeplanung der Zelle.
Keine zulässige Lösung oder Maschinenstillstand? Der letzte freigegebene Plan bleibt aktiv. Die Planung bewertet Alternativen; eine automatische Maschinensteuerung gibt es nicht.
SAP PP / MES → Integrationsadapter → PostgreSQL → Python (Rüstzeitmodell) → OR-Tools CP-SAT → Dash-Freigabe → MES-Dispatch. Die Maschinensteuerung blieb unberührt; der Planer gibt jeden Plan frei.
28 Stunden weniger Rüsten pro Monat × 12. Zwei von vier Samstagsschichten pro Monat sind entfallen, weil die Kapazität unter der Woche reichte. Ein Deckungsbeitrag entsteht dort, wo zusätzliche Nachfrage die freie Zeit füllt.
Termintreue = bis zum eingefrorenen Solltermin fertiggestellte Aufträge / alle fälligen Aufträge. Rüstzeiten aus MES-Rückmeldungen, je drei Monate vor und nach dem Projekt. Produktmix und Schichtmodell im Vergleich berücksichtigt.
120 − 92 = 28 Stunden monatlich, 336 Stunden im Jahr. Zusätzliche Maschinenzeit ist keine Personaleinsparung. Die Balken zeigen einen Ausschnitt aus einem Reihenfolgeplan.
Fertigstellung, Qualitätsfreigabe und Abfahrt wurden per Telefon abgestimmt. Ob eine Baugruppe am Donnerstag wirklich fertig ist, wusste keiner sicher. Kurzfristige Transporte kosteten 12.000 € im Monat, nur 88 % der Aufträge kamen pünktlich und vollständig an.
Früher wissen, was versandbereit wird. Die KI sollte die Fertigstellung vorhersagen, damit der Versand Lieferungen bündeln und regulär buchen kann.
Nach acht Wochen lagen die Sonderfrachten bei 6.500 € im Monat. 95 % der Aufträge kamen pünktlich und vollständig an. Die Versandplanung brauchte 34 statt 60 Stunden im Monat.

Ein Versandstandort · Serienbaugruppen · ein Dienstleister
Ergebnis nach 8 Wochen
46 % weniger Zusatzkosten bei gleichem Versandvolumen
12.000 €→6.500€
5.500 € weniger Zusatzkosten88 %→95%
OTIF nach ursprünglicher Zusage60 h→34h
26 Stunden weniger Telefonieren und AbstimmenSo sind wir vorgegangen. Nach 8 Wochen war die Wirkung im Betrieb messbar.
Fertigmeldungen, Qualitätsstatus und Liefertermine aus SAP und MES zusammengeführt. Jede Sonderfahrt der letzten zwölf Monate nach Ursache sortiert.
Das Modell schätzt aus Arbeitsgangfortschritt und offenen Prüfungen, wann eine Baugruppe fertig ist (Trefferquote auf ±1 Tag: 87 %).
Python schlägt gemeinsame Abfahrten vor. Nach Freigabe bucht n8n beim Spediteur und liest den Status zurück.
Ausnahmen getestet (Ablehnung, Storno, fehlender Status). Sonderfahrten und OTIF wöchentlich mit dem Versand ausgewertet.
Die Buchungsantwort fehlt? Zuerst die gespeicherte Referenz beim Dienstleister prüfen. Eine erneute Anfrage darf keine Doppelbuchung erzeugen.
SAP SD / MES → Datenadapter → PostgreSQL → Python (Fertigstellungsprognose, Bündelungsregeln) → Dash-Freigabe → n8n → Speditions-API. Warenausgang und Faktura blieben in SAP.
5.500 € × 12 Monate bei vergleichbarem Versandvolumen und Tarifniveau. Die 26 Stunden Planungskapazität pro Monat sind darin nicht enthalten.
Sonderfrachtkosten aus tatsächlich gebuchten Zuschlägen, nach Versandvolumen normalisiert. OTIF = vollständig und im vereinbarten Fenster gelieferte Aufträge / alle fälligen Aufträge. Nachträglich verschobene Solltermine zählen nicht als pünktlich.
Vergleich von je drei Monaten vor und nach dem Projekt. OTIF hängt auch an Fertigung und Kundenfenstern; die Verbesserung ist nicht allein der Versandplanung zuzurechnen. Wiederkehrende Baugruppen, keine Einzelfertigung von Großanlagen.
Die Wirkung zählt im Betrieb. Wir messen gegen einen definierten Ausgangszustand. Freie Kapazität, tatsächliche Kostensenkung und freigesetztes Kapital werden getrennt bewertet.
Der durchgängige Auftragsprozess
Von der Bestellung bis zum Zahlungseingang. Wählen Sie eine Phase und öffnen Sie den Schritt, der Sie interessiert.
Prozess aufnehmen, Ausgangswerte messen, Schnittstellen und Berechtigungen im Testsystem nachweisen.
Postfach, Dokumentenerkennung und SAP-Auftragserfassung aufbauen. Zunächst jede Übergabe fachlich prüfen.
Material, Kapazität, Rückmeldungen und Versand anbinden. Termin- und Ausnahmeentscheidungen gemeinsam testen.
Liefer- und Rechnungsstatus verbinden, Parallelbetrieb durchführen, Wiederanlauf testen und das Team übergeben.
Vorgeschlagene Plattform: Dash / Flask in Google Cloud Run (europe-west4), PostgreSQL in Cloud SQL und Python-Jobs für die Berechnung. n8n orchestriert Übergaben. Microsoft Entra ID regelt die Benutzeranmeldung; Rollen und Freigaben prüft die Anwendung.
Ein Java-Adapter mit SAP JCo im Kundennetz stellt ausschließlich freigegebene Funktionen bereit. Die Cloud erreicht ihn über eine authentifizierte, abgesicherte Verbindung; RFC-Berechtigungen bleiben auf die benötigten Funktionen begrenzt. Bei älterem SAP R/3 werden Release, Connector und BAPIs zuerst im Testsystem nachgewiesen.
Die Phasen zeigen einen 24-Wochen-Plan. Mit vorhandenen Schnittstellen können sie teilweise überlappen und den Ablauf auf 16 Wochen verkürzen. Planungskorridor, keine dokumentierte Projektdauer. Voraussetzung sind vorhandene ERP-Prozesse, Testzugänge und verfügbare Fachverantwortliche. Mehrere Werke, neues MES, Zoll und komplexe EDI-Abrufe erweitern den Umfang.
Profitabilität. Liquidität. Wettbewerbsfähigkeit.
Wir wählen den Anwendungsfall, der zu Ihrer Systemlandschaft und Ihrem Engpass passt. Im Pilot prüfen wir Qualität, Aufwand und wirtschaftliche Wirkung an Ihren Daten.